Unser Leitbild

MUMM – Familienservice gGmbH ist ein gemeinnütziger Träger, der sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für passgenaue Betreuungsangebote für Kinder einsetzt. Dabei richtet sich das Augenmerk auf die gesamte Familie, der Fokus liegt mit einem besonderen Schwerpunkt auf Frauen, die trotz Kindern berufstätig sein wollen, Berufsrückkehrerinnen und Alleinerziehende,

 

Als Träger verschiedener Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind wir bestrebt, uns so zu verhalten und unsere Angebote so weiterzuentwickeln, dass jeder Mensch und jedes Kind gleiche Chancen auf ein Leben in Würde hat. Wir setzen uns ein für eine Kultur des Zusammenlebens in gemeinsamer Solidarität, unabhängig von kulturellen, ethnischen, konfessionellen und parteipolitischen Bindungen, legen großen Wert auf Mitbestimmung, Mitwirkung und Engagement der Elternschaft.
Als Träger wollen wir zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen durch bedarfsgerechte Öffnungszeiten und Angebote für alle Altersgruppen sowie Angebote für besondere Zielgruppen, Alleinerziehende oder z.B. für Familien mit Migrationshintergrund, Familien mit behinderten Kindern oder benachteiligte Familien und ihre Kinder.

 

In der Arbeit mit Kindern und Eltern verfolgen wir verschiedene Arbeitsansätze und neue Wege. Wir wollen innovative Wege in der sozialen Arbeit fördern und unterstützen, um moderne Sozialarbeit weiter entwickeln zu können. Wir verstehen uns als Motor dieser Wege und helfen mit, notwendige Vernetzung und Verbünde zu organisieren, zu gestalten und zu realisieren.
Das sozialpädagogische Selbstverständnis in der Arbeit mit Kindern basiert auf der professionellen Einstellung aller pädagogischen Kräfte, diesen heranwachsenden Menschen offen und mit uneingeschränkter Wertschätzung zu begegnen.
Die ErzieherInnen müssen sich der Verantwortung bewusst sein, dass ihnen die Kinder von den Sorgeberechtigten anvertraut sind und dass die Eltern von einer verlässlichen Betreuung ausgehen und eine bestmögliche Förderung erwarten. Im vertrauensvollen Austausch mit den Eltern tragen die pädagogischen Kräfte dafür Sorge, dass die Kinder im Rahmen dieser gemeinsamen Verantwortung optimale Bedingungen für Erziehung, Bildung und Betreuung vorfinden.
Das Fundament für pädagogisches Handeln muss berechenbar und verlässlich sein. Deshalb sollen alle Beteiligten (Kinder, Eltern, Träger und ErzieherInnen) partizipatorisch verbindliche Verabredungen über die gemeinsamen Zielvorstellungen treffen und in einer Konzeption niederlegen.
Kindheit ist die Lebensstufe des Menschen, auf der wesentliche Grundlagen für die Persönlichkeitsentwicklung gelegt werden. Wert- und soziale Normfragen als handlungsleitende Prinzipien und die daraus abgeleiteten Erziehungsziele sollen kontinuierlich reflektiert, d.h. in ihrem aktuellen Stellenwert hinterfragt werden.

 

Sozialpädagogisches Handeln in einer Tagesstätte macht es erforderlich, die Kinder als Individuen und als Mitglieder einer Gruppe wahrzunehmen. Die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes wird dabei ebenso berücksichtigt, wie die Begleitung und Unterstützung der Kinder zum Leben in der Gemeinschaft.
Eltern, Erzieher und Kinder gehen partnerschaftlich miteinander um und es ist wichtig, das Wohlbefinden aller Beteiligten zu fördern.
Festgelegt wird dies in dem Dreiklang der Rechte, die immer wieder neu auszuhandeln sind:

 

  • Rechte der Kinder
  • Rechte der Eltern
  • Rechte der Pädagoginnen und Pädagogen

 

Pädagogisches Handeln orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen und verbrieften Rechten der Kinder. Es beinhaltet das Verständnis für Kinder in ihrer konkreten Lebenssituation und das Wissen über die zentrale Bedeutung der kindlichen Entwicklung. Ein kindgerechtes und qualifiziertes pädagogisches Handeln setzt fundierte entwicklungspsychologische Kenntnisse ebenso voraus wie personale und sozialemotionale Kompetenzen.

 

Die fachliche Orientierung an den vereinbarten Werthaltungen und Zielen, die regelmäßige Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit und die nachvollziehbare Anerkennung für Geleistetes sind für uns eine wichtige Voraussetzung und bieten den Rahmen für die Arbeit.
Wir sind als Träger zukunftsorientiert. Konzepte der Zukunft müssen danach ausgerichtet sein, was Kinder und Familien brauchen. Nur dann können Kinder im Miteinander lernen:

 

  • soziales Verhalten,
  • Selbständigkeit,
  • Selbstvertrauen,
  • Selbsttätigkeit,

 

also Eigenschaften, die die Welt, unser Land, Stadt und Stadtviertel brauchen zu ihrem Erhalt und für eine bessere Zukunft.

 

Konzepte der Zukunft sind Konzepte, die neben Kind- und Familienorientierung den Kindern helfen, in die Welt hineinzuwachsen. Das bedeutet, auch der Stadtteil, die Umgebung, die „Nicht-Eltern”, Nachbarn, Bürger gehören dazu. Kindertageseinrichtungen sind nicht kleine, künstliche Kinderparadiese oder Stellen, bei denen Kinder abgegeben bzw. aufbewahrt werden. Es sind vielmehr Orte, wo die Öffentlichkeit, die Bürgerinnen und Bürger sich mit Kindern und für deren Zukunft einsetzen. Aus diesem Grund engagieren wir uns im Stadtteil, in der Gemeinschaft und vernetzen uns mit anderen Diensten, Einrichtungen und Initiativen. Für die Zukunft zu arbeiten bedeutet auch, sich aktiv mit der Umwelt auseinanderzusetzen, sie mit den Kindern zu erforschen, Kontakte herzustellen. Die kritische Auseinandersetzung, das Aufdecken von Missständen und sozialer Ungerechtigkeit wird dabei, weil die Welt ist, wie sie ist, unvermeidlich sein. „Aber wer die Welt will, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“ (Erich Fried)
Als Kindertagesstätte sind wir ein Ort, an dem alle Beteiligten sich wechselseitig einbringen und anregen und fördern.
Die Öffentlichkeit bleibt dabei nicht außen vor. Kommunikation nach außen ist nötig, um die Kinder und die Einrichtung ins öffentliche Leben der Stadt zu bringen und Teilhabe und Interesse an ihren Belangen zu bewirken.
Verschieden sein und dennoch gleichwertig, das Anderssein des anderen verstehen, akzeptieren lernen und als Bereicherung des eigenen Lebens zu erfahren, dies sind unsere Ziele für die interkulturelle Arbeit. Kinder und ihre Familien können so bewusst erfahren, dass unser gesellschaftliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Nationen, Kulturen und Religionen mitbestimmbar ist. Es ist eine Aufgabe unserer Tageseinrichtungen mitzuhelfen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Vorschub zu leisten.
Wir setzen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend ihren fachlichen Fähigkeiten ein. Die fachliche und die persönliche Weiterentwicklung unserer MitarbeiterInnen wird durch kontinuierliche interne und externe Fortbildung gefördert.

 

Wir verpflichten uns zur ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung der fachlichen Konzepte. Unsere Qualitätsentwicklung erfolgt kontinuierlich und im Rahmen der jeweiligen Fachdisziplin.
Eine besondere Verantwortung liegt bei den MitarbeiterInnen in den Einrichtungen von Mumm.
Ihre Aufgabe ist es, in Übereinstimmung mit dem Leitbild und den Handlungsprinzipien des Trägers eigenverantwortlich bedarfsgerechte, qualifizierte Lösungsansätze zu entwickeln, die in den jeweiligen Konzepten ihren Niederschlag finden. Verschiedene Ansätze und Methoden der sozialen Arbeit können dabei gleichberechtigt nebeneinander stehen.

 

Dieses Leitbild des Trägers gilt für folgende Einrichtungen, die sich in der Trägerschaft des Vereins befinden:

 

  • Kinder – und Familienzentrum, Kindertagesstätte Flummi
  • Kinder – und Familienzentrum, Kindertagesstätte Mummi
  • Kinder – und Familienzentrum, Kindertagesstätte Mumm-Kids
  • Kindertagesstätte MummPitz
  • Kinder – und Familienzentrum, Kindertagesstätte Pfiffikus
  • Kindertagesstätte Rheindahlener Regenbogenhaus
  • Kindertagesstätte Sausebär
  • Kinder – und Familienzentrum, Kindertagesstätte Sausewind
  • sowie für alle LENA-Gruppen